Leo - Arbeitsgruppe - Technologiebrisanz
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Welchen Einfluss neue Technologien auf Arbeitsprozesse, Arbeitsplätze und Unternehmen haben, untersuchte eine Studie der Future Foundation und Google Enterprise. Sie befragten 3.500 Arbeitnehmer und 13 Innovationsexperten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitnehmer gut auf die neuen Technologien am Arbeitsplatz vorbereitet sind. Nachholbedarf besteht eher auf der Unternehmensseite. So glaubt ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland, dass sein Arbeitgeber nicht ausreichend in den IT-Bereich investiert. Besonders eklatant: Knapp 40 Prozent verwenden privat eine bessere Technologie als im Büro. Privat nutzen schon 77 Prozent webbasierte Programme einmal pro Woche, beruflich sind es mit 65 Prozent weniger. Und nur 16 Prozent fühlen sich von den neuen Technologien überfordert oder frustriert. Unternehmen nutzen also das Potential und technische Know-how ihrer Arbeitnehmer nicht vollständig. Ein Grund dafür: In Unternehmen fehlt die entsprechende Ausstattung. Das glaubt zumindest ein Drittel der befragten deutschen IT-Manager. Aber auch die Unternehmenskultur muss sich ändern: Arbeitgeber dürfen nicht länger physische Anwesenheit eines Angestellten mit Leistung gleichsetzen. Denn in Deutschland fühlen sich lediglich 15 Prozent der Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber ermutigt, von überall zu arbeiten. Im Ausland ist das anders: In den USA arbeitet bereits jeder Dritte, in Großbritannien jeder Vierte von zu Hause. Tags: Technologiebrisanz, Neue Technologien Arbeitswelt, IT Berufe, Fernstudium Informatik Im Verzeichnis der LEO-AG erscheinen ausschliesslich Seiten, die vom Betreiber auf Ihre Qualität überprüft worden sind. |
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